Windkraftanlagen

Vertikale Windkrafträder

Die Windkraftanlage besitzt eine vertikalachsige, rechtsdrehende Windturbine mit einer Nennleistung von 50 kW. Das technische Konzept und die Wirkungsweise beruhen auf dem im Jahr 1931 in den USA patentierten Darrieur-Rotor des Franzosen Georges Darrieus.

Sie zeichnet sich durch eine kompakte und robuste Bauweise mit wenigen mechanischen Baugruppen aus. Die Windkraftanlage ist für die Stromerzeugung konzipiert und hat ihre Stärke bei besonders schwierigen Betriebsbedingungen, z.B. bei Starkwind im Gebirge, bei böigen Winden und bei ständig wechselnden Windrichtungen in bebauten und bewachsenen Gebieten.

Die mechanischen Komponenten sind nach maschinenbautechnischen Richtlinien konstruiert und optimiert. Die Qualitätswälzlager sind für hohe Belastungen und eine hohe Lebensdauer ausgelegt. Die Leistungselektronik und die Messwertaufnehmer sind aus deutscher Markenproduktion. Die Anlage ist mit einer SPS-Steuerung (S7) ausgestattet. Die Steuerungsebenen werden über ein Touchpanel angewählt.

Herausragend sind die optimierten aerodynamischen Blätter und Tragarme aus geformten, hoch belastbaren Faserverbundwerkstoffen, die auch das typische Erscheinungsbild hervorrufen. Die Komponentengestaltung, die eingesetzten Werkstoffe sowie die Oberflächenbeschichtung sollen eine lange problemlose Nutzung garantieren.

 

 

  

  

 

 

 

 

   
Die Vorteile

Für den Anlagenbetreiber ergeben sich aus dem Vertikalachskonzept besondere Vorteile: 

  • hoher Wirkungsgrad durch extremen Leichtbau der Blätter

  • Selbstanlauf ohne Fremdenergie

  • gute Akzeptanz in bewohnten Gebieten

  • naturverbundenes Design und strukturelle Auflösung

  • geringer Schattenwurf

  • minimale Geräuschemission

  • gesamtes System der Windnachführung entfällt

  • geringer Wartungs- und Schmierungsaufwand